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Blogbeitrag

Erlebnisse beim Tanken
Tipps&Tricks

Erlebnisse beim Tanken 

Meine Erlebnisse beim Tanken, ob nun in der Heimat oder auf einer Reise, ergeben doch immer wieder interessante Gegebenheiten und Erlebnisse, die nur all zu gerne vergessen gehen. Doch ist man als Motorradfahrer auf kaum etwas so angewiesen wie Treibstoff für das eigene Fahrzeug um weiter zu kommen.

Tanken Zuhause in der Schweiz

Beginnen wir beim nahe liegenden: das Tanken Zuhause. Dabei muss ich mir selbst eingestehen, ich tanke jeweils nur bei einer Marke. Grund dafür: das Netz um meinen Wohnort ist dicht und alle Tankstellen haben einen Shop, der die Waren zum gleichen Preis verkauft wie die anderen Filialen dieser grossen Einzelhandelskette. So erledigt sich der Einkauf für den Fahrer quasi fast im gleichen Durchgang wie das Tanken des Motorrades.

Hinzu kommt, dass bei meiner BMW bei vollem Tank die Reichweite 600 km beträgt – da kommt man für eine Tagestour sehr weit und muss unterwegs keine Tankstelle suchen.

Erlebnisse beim Tanken

Erlebnisse beim Tanken in Europa

Andere Länder andere Abläufe beim Tanken. In jedem Land läuft es mit dem Tanken etwas anders. Da muss man sich jeweils erst daran gewöhnen. Am liebsten nutze ich da SB Tankstellen.
Einfach Kreditkarte rein, Säule auswählen und dann Tank füllen. In der Regel kein Problem – vorausgesetzt, die Säule akzeptiert meine Kreditkarte und hat ein Menu in einer Sprache, die ich verstehe.

Erlebnisse beim Tanken

Ich stand schon in Norwegen an einer Säule und die Textausgabe konnte nur norwegisch und hat mir eine Fehlermeldung angezeigt. Erst später habe ich erfahren, dass mir die Säule eigentlich nur sagen wollte, dass sie zur Zeit Ausser Betrieb ist – nicht ganz einfach auf norwegisch….

Erlebnisse beim Tanken in Russland

Wie funktioniert das Tanken in Russland?

Auf jeden Fall anders als ich es mir aus Europa gewohnt bin! Die Zapfsäule muss erst freigegeben werden. Dazu parkt man an einer Säule und geht in den Shop bzw. zum winzigen Fenster hinter dem das Personal sitzt. Zuerst muss bezahlt werden. Wenn man volltanken will, dann hinterlegt man einfach genügend Bargeld damit es sicher reicht für einen vollen Tank. Nach dem Tanken geht man wieder zum Schalter und man bekommt mit der Quittung das zuviel bezahlte Geld zurück.

Alternativ kann man auch einfach so viel Geld geben, wie man Tanken möchte. Das war meine meistens verwendete Strategie, vor dem Tanken kurz überschlagen wieviel Benzin hineinpasst, Preis pro Liter an der Infotafel geprüft und dann das ganze Kleingeld zusammengelegt und das dann zum Schalter getragen.

Russische Tankstelle erkennt vollen Tank nicht

Die ganzen Horrorgeschichten von überlaufenden Tanksäulen, weil der Zapfhahn nicht erkennt wenn der Tank voll ist – das sind Geschichten von gestern.
Ok, nicht ganz, alte oder abgelegene Tankstellen sind noch nicht so modern und da tut es gut, wenn man vor dem Betanken einen kurzen Blick auf die Öffnung des Zapfhahns wirft. Gibt es eine kleine Leitung für die Gasrückführung, dann sollte das automatische Ausschalten der Füllung gehen. Fehlt es, dann lieber dabei stehen und aufpassen, dass kein Benzin überläuft.

Bei meinem Reisegefährten hatten wir dieses Szenario tatsächlich einmal! Er betankt sein Motorrad und geht in der Zwischenzeit rauchen. Plötzlich eine Fontäne aus seinem Tank… der Tank ist voll und die Zapfsäule pumpt fleissig weiter Benzin, welches in alle Richtungen spritzt.
Hinrennen und das Tanken abbrechen. Dann hoffen, dass sich das Benzin nicht an einem heissen Teil des Motors oder der Auspuffanlage entzündet. Zum Glück aber ist nichts geschehen. Das ausgelaufene Benzin hat an der Tankstelle keinen interessiert und lief über die Abwasserkanäle ab.

Erlebnisse beim Tanken

Triff andere Reisende an der Tankstelle

Oft vergisst man dabei, es gibt sehr interessante Erlebnisse beim Tanken.
So hat mich ein Russe auf deutsch begrüsst und sich über mein Schweizer Nummernschild gefreut. Es stellte sich heraus, dass er hat einige Jahre in der Schweiz in der Landwirtschaft gearbeitet hat woher auch seine typisch bernische Mundart herkommt.
Oder man trifft andere Reisende, die aus der Gegenrichtung kommen und man tauscht sich aus über die gefahrene Route, die Unterkünfte und die weiteren Pläne aus.
Es kann sogar soweit kommen dass man Reisende auf dem weiteren Verlauf der eigenen Reise immer wieder trifft. So habe ich z.B. Patrick kennen gelernt.

Erlebnisse beim Tanken in Japan

Top Service beim Tanken in Japan.
Nach Russland der totale Kulturschock. Schon bei der Einfahrt auf die Tankstelle wird einem zugewunken und ein Platz zum Tanken zugewiesen.

Bei einem Auto muss man nicht einmal das Fahrzeug verlassen. Das Personal kommt zum Fahrerfenster und man sagt was man möchte. Danach entriegelt man den Tankdeckel und das Personal betankt das Auto.

Sitzt man auf dem Motorrad wird es dann doch etwas umständlicher. Die Tanköffnung wird mit einem Lappen abgedeckt, so dass auch ja kein Spritzer vom Benzin auf den Lack oder sonst wo hin spritzen kann.

Kleines Wörterbuch Deutsch – Japanisch beim Tanken

Englisch können nicht alle Mitarbeiter, die an einer Tankstelle arbeiten, so ist ein Grundwissen über einige Wörter in japanisch doch ganz sinnvoll und helfen einem, den Tank voll zu bekommen.
Dabei gibt es in der Regel 3 Fragen.

Was möchte ich tanken?
Benzin Super: ハイオク (Haioku / High Octan)
Benzin Normal: レギュラー (Regyurā / Regular)
Diesel: ディーゼル (Dīzeru)

Wieviel möchte ich tanken?
Volltanken: 満タン (man tan)
Für x Yen tanken: x 円分 (en bun)

Wie möchte ich bezahlen?
Bargeld : 現金 Genkin
Kreditkarte: クレジットカードKurejittokādo

SB Tankstelle in Japan

Natürlich gibt es auch SB-Tankstellen in Japan. Allerdings habe ich nur gerade einmal eine solche Tankstelle angetroffen und war vom japanischen Menu einfach überfordert und hab dann doch lieber an einer Tankstelle mit Service getankt.

Weitere Erlebnisse beim Tanken?

Möchtest du weitere Geschichten zum Thema Tanken lesen? Diese findest du in der Blogparade von 600ccm.info.

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2 Comments

  1. X_FISH

    Hallo Marco, vielen Dank für deinen Beitrag zu meiner Blogparade. Sieben Beiträge wurden insgesamt eingereicht, nur einer davon zum Thema PKW und nur deiner aus der Schweiz. Schon spannend was für unterschiedliche Schwerpunkte die Beiträge so hatten – und mit Japan und Russland hat dein Beitrag mehr als ein Alleinstellungsmerkmal. ;)

    1. Marco

      Zuerst fand ich die Idee ja doof, doch mit der Zeit gab es da doch einige Ideen. Zumal die anderen Beiträge auch recht interessant sind und spannende Sichtweisen auf das Thema liefern.

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